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Patienteninformationen zur Zahntechnik

Für Patienten haben wir zu folgenden Themen der Zahntechnik weitere Informationen zusammengestellt:

Allergiefreie Kunststoffe Zahntechnik

Kunststoff wird hergestellt, indem man pulverförmige Polymere und flüssige Monomere zusammen mischt und diese Mischung aushärten lässt. Zur Aushärtung werden Trägersubstanzen und Lösungsmittel benötigt, die sich auch in dem fertigen Zahnersatz aus Kunststoff wiederfinden. Diese Stoffe können allergische Reaktionen beim Patienten auslösen. Spezielle Allergiekunststoffe, wie die Dental Plus Kunststoffe®, werden ohne chemischen Zusatz nur durch Druck und Temperatur hergestellt. Deshalb haben sie keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit des Patienten.

Weitere Informationen und Literaturhinweise zu den Allergiekunststoffen finden Sie hier.

Implantate

Fehlt ein Zahn oder fehlen mehrere Zähne, kann die Lücke durch einen festsitzenden Zahnersatz (Krone oder Brücke) oder durch eine herausnehmbare Prothese geschlossen werden. Wie aber soll dieser Zahnersatz im Kiefer befestigt werden? Denn es gibt keine natürliche Zahnwurzel mehr. Deshalb braucht es eine künstliche Wurzel, das sogenannte Implantat, das in den Kieferknochen eingepflanzt (implantiert) wird. Im Kiefer wächst das Implantat mit dem Knochen zusammen. Ein Implantat besteht aus dem Teil, der in den Kiefer wie eine Wurzel eingepflanzt wird, und einem kleinen Pfeiler. Auf diesem Pfeiler wird die Krone beziehungsweise die Brücke aufgebaut. Für eine Prothese dient der Pfeiler als Befestigung. Es können Implantate aus Titan oder aus Vollkeramik (Zirkon) verwendet werden.

Weitere Informationen und Literaturhinweise hierzu finden Sie hier.

Digitales Abformen

Zahnersatz muss ganz präzise gefertigt werden können, damit er auch passt und den verlorenen Zahn perfekt ersetzt. Deshalb benötigt das Dentallabor für die Fertigung des Zahnersatzes ein exaktes Modell des Zahnkiefers des Patienten. Konventionell wird ein solches Kiefermodell mit Abdrucklöffel und -masse hergestellt, was für den Patienten nicht sehr angenehm ist. Die Abdrucknahme mit einem Mundscanner wird dagegen vom Patienten nicht als unangenehm empfunden. Denn der Zahnarzt scannt mit einer kleinen Kamera, die in einem Stab untergebracht ist, das Gebiss des Patienten. Diese kleine Kamera erstellt ein digitales dreidimensionales Abbild von den Zähnen. Gleichzeitig kann der Zahnarzt auf dem Bildschirm die digitale Abformung kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.

Weitere Informationen zum intraoralen Scannen finden Sie hier.

Vollkeramik

Gerade im sichtbaren Bereich sollte Zahnersatz nicht nur funktionell, sondern auch ästhetisch aussehen. Eine Krone, Brücke oder Inlay sollte nicht von den eigenen Zähnen zu unterscheiden sein. Das ist dann der Fall, wenn der künstliche Zahn wie ein natürlicher Zahn Licht durchscheinen lässt und in seiner Farbe dem natürlichem Zahnschmelz der eigenen Zähne des Patienten gleichkommt. Diese Eigenschaften besitzt Vollkeramik in idealer Weise. Wie der Name schon sagt, kommt Vollkeramik ohne zusätzliches Fremdmaterial wie Metall und Kunststoff aus.

Weitere Informationen für Patienten über die Eigenschaften von Voll- bzw. Presskeramik finden Sie hier.


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