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Was sind Mikroorganismen?

Mikroorganismen sind winzig kleine Lebewesen.1 Sie sind so klein, dass wir sie nicht mit bloßem Auge, sondern nur durch ein Mikroskop sehen können. Diese Kleinstlebewesen heißen auch Mikroben und kommen überall in unserer Umwelt vor: in der Luft, in den Gewässern, in der Erde und in allen Lebewesen, also auch in uns Menschen.

So klein sie sind – so vielfältig sind ihre Aufgaben. Mikroorganismen sind die größten Chemiker in unserer Umwelt:

Sie bauen aus einzelnen Stoffen neue zusammen, oder zersetzen eine Substanz in ihre Bestandteile.

Mikroorganismen sind Individualisten oder Teamworker und erfüllen in ihrer überwiegenden Anzahl nützliche, ja oftmals lebensnotwendige Aufgaben. Sie helfen zum Beispiel, aus der Nahrung wichtige Nährstoffe zu verwerten. Es gibt allerdings auch mehr oder weniger schädliche Mikroben. Manche lösen beim Menschen nur lästige Beschwerden aus, zum Beispiel eine Erkältung. Andere wiederum führen zu ernsthaften Erkrankungen, wie Wundstarrkrampf oder Lungenentzündung.

Bestimmte Arten dieser Kleinstlebewesen, wie Hefepilze oder Milchsäurebakterien, gedeihen nicht nur in ihrem ureigenen Milieu. Sie lassen sich auch gezielt von uns Menschen auf einer entsprechenden Nährlösung herstellen und vermehren.

Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass wir Menschen uns die nützlichen Eigenschaften dieser Mikroorganismen zunutze machen können. Zum Beispiel setzen wir Hefepilze zum Brotbacken und Milchsäurebakterien zum Einlegen und Haltbarmachen von Gemüse ein.

 

Was haben Mikroorganismen mit Zahnersatz zu tun?

Auch im Mund lebt eine Vielzahl von Mikroorganismen, die einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Zähne ausüben. Bis heute sind ca. 600 verschiedene Arten bekannt, die im Speichel und auf den Schleimhäuten vorkommen. Die Gesamtheit aller Mikroorganismen in unserem Mund heißt Mundflora. Auch in der Mundflora leben wieder überwiegend nützliche, aber auch schädliche Mikroben.

Milchsäurebakterien sorgen zum Beispiel für eine gesunde Mundflora. Denn sie schützen das Zahnfleisch vor eindringenden Erregern und stärken die Immunabwehr des Menschen. Dagegen sind Kariesbakterien verantwortlich dafür, dass feste Zahnbeläge entstehen und Zucker in Säure umgewandelt wird, die den Zahnschmelz angreift.

Zahnersatz wird vom Körper zunächst einmal als Fremdkörper empfunden. Es entsteht eine Stresssituation für die nützlichen Mikroben in der Mundflora mit der Folge, dass die Immunabwehr geschwächt wird. Entzündungserreger haben nun leichtes Spiel.

Können Mikroorganismen aktiv die Verträglichkeit des Zahnersatzes fördern?

Das Besondere an diesen Mikroorganismen ist, dass sie auch die extrem hohen Temperaturen überleben, die beim Brennen der Zahnkeramik entstehen (1000-1200 Grad). Diese Erkenntnis ist für Prima Denta richtungsweisend auf dem Weg zur Entwicklung eines gut verträglichen Zahnersatzes gewesen: Wenn die Informationen der effektiven Mikroorganismen bei dem Brennvorgang zur Herstellung des Zahnersatzes erhalten bleiben, dann behalten sie auch ihre positiven Eigenschaften und können im fertigen Zahnersatz aktiv dessen Verträglichkeit fördern.

Deshalb arbeiten wir effektive Mikroorganismen in die zahnkeramische Masse für unsere Prima EM Vital Keramik ein. Nach dem Brennvorgang sind die Mikroben auf immer im Zahnersatz eingebunden und können sich an die Arbeit machen, sobald der Zahnersatz eingesetzt ist: Sie stellen das durch den Fremdkörper Zahnersatz gestörte Gleichgewicht der Mundflora-Mikroben wieder her. Dadurch erreichen sie, dass der Körper den Zahnersatz nicht mehr als fremd ablehnt, sondern ihn integriert. Außerdem wirken die effektiven Mikroben wohltuend auf das Zahnfleisch, den Speichel, Blut und Nerven.

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